BORG Guntramsdorf

Das Guntramsdorfer BORG – Schule mit Weitblick

Warum das BORG noch immer auf der offiziellen Webseite des ORG als Karl Sonnweber ORG genannt wird, kann sich keine Guntramsdorferin bzw. kein Guntramsdorfer erklären, wurde das doch im GR nicht beschlossen, so benannt zu werden. Aber das ist einer der vielen Punkte wo der Fisch vom Kopf her stinkt 🙂

Update Oktober 2017: Es darf INTERN ein Zusatzname – vom Landesschulrat erlaubt – vergeben werden!

Link zum BORG >> http://www.org-guntramsdorf.at/

Hier ein Bericht aus NÖN Online: http://www.noen.at/moedling/guntramsdorf-eroeffnung-borg-schule-mit-weitblick/43.467.370

Screenshot Webseite BORG (ORG) vom 18.4.2017
Screenshot Webseite BORG (ORG) vom 18.4.2017

Eröffnung BORG: Schule mit Weitblick Oberstufenrealgymnasium wurde feierlich eröffnet. Durchgängige Bildungskarriere von der Krippe bis zur Matura im Ort.

Das Bundesoberstufenrealgymnasium, kurz BORG, wurde feierlich eröffnet. Die strahlende Schulleiterin Karin Bresnik sieht in dem neuen Gebäude alles unter einen Hut gebracht: „Die Bedürfnisse der Schüler, die Visionen der Architekten sowie die enden wollenden Budgetmittel.“Nach vielen Hindernissen freut sich Bresnik in der mit zahlreichen Festgästen und Schülern knallvollen Aula über „Klassenzimmer, die alle Stückeln spielen und ein Konferenzzimmer mit Ausblick. Wir haben hier alles, was das Herz einer Schulleiterin begehrt.“

„Von der Kinderkrippe bis hin zur Matura“

Projekt-Initiator Altbürgermeister Karl Sonnweber, SPÖ, beschreibt die Ausgangslage für das gewagte Unterfangen vor sieben Jahren: „Unser Ziel war es, im Ort eine durchgängige Bildungskarriere anbieten zu können – von der Kinderkrippe bis hin zur Matura.“

Nach intensiven Gesprächen mit dem Bundesministerium für Bildung und dem Land Niederösterreich beschloss der Gemeinderat am 30. März 2012 einstimmig die Gründung eines privaten Oberstufenrealgymnasiums. Die Kostenübernahme durch den Bund, nach Abschluss des vierjährigen provisorischen Betriebes, blieb als Restrisiko bestehen.

Diesem „mutigen Handeln“ zollte auch Landesrat Karl Wilfing Anerkennung: „Alles sprach für ein zusätzliches Oberstufengymnasium im Raum Mödling. Es brauchte aber auch Menschen, die das erkennen und das Projekt angehen, obwohl es keine Sicherheit gab, ob die Kostenübernahme tatsächlich klappen wird.“ Sie hat geklappt: Mit der sogenannten „Verbundlichung“ per 1. Februar 2017 übernahm der Bund die Schule in den Regelbetrieb und damit auch rückwirkend 85 Prozent der Errichtungskosten.

„Kreativität wurde in Form gegossen“

Bürgermeister Robert Weber, SPÖ, ist stolz auf den erfolgreichen Abschluss des Projektes: „Es war ein langer Weg bis hin zur endgültigen Realisierung. Nun haben wir die bestmögliche Infrastruktur für die berufliche Ausbildung der jungen Menschen in unserem Ort fertiggestellt.“ Nationalrätin Gabriele Heinisch-Hosek, SPÖ, zollt allen Beteiligten Lob und Respekt: „Hier wurde mit viel gutem Willen an einem Strang gezogen.“

Bildungsministerin Sonja Hammerschmid, SPÖ, sieht jeden Euro am Standort gut investiert: „Ich kann spüren, wie viel Hoffnung, Träume und Kreativität an diesem Standort in Form gegossen wurden.“

Kostenanteil der Gemeinde insgesamt 6 Millionen Euro

Die Errichtungskosten des ORG werden rückwirkend zu 85 Prozent vom Bund und zu jeweils 7,5 Prozent vom Land NÖ und der Gemeinde getragen. Für die bislang angefallenen Kosten ist die Gemeinde finanziell in Vorlage getreten. Finanzreferentin Elisabeth Manz, NEOS, beziffert den Kostenanteil der Gemeinde mit insgesamt 6 Millionen Euro für den Zeitraum von drei Jahren. Mitgerechnet sind dabei auch Kosten für Instandsetzungen in der Neuen Mittelschule und die neuen Außensportanlagen für den gesamten Schulstandort.

Die Betriebskosten für den vier Jahre dauernden privaten Betrieb der „Container-Schule“ bleiben bei der Gemeinde. Alle laufenden Kosten für das ORG trägt ab sofort der Bund als Schulerhalter.

ÖVP-Chef Werner Deringer ist „grundsätzlich sehr glücklich über das Zustandekommen des Projektes“, hofft aber auch, dass „die Endabrechnung so aussehen wird wie erwartet und die Baukosten eingehalten wurden“. FPÖ-Ortsparteiobmann Christian Höbart ist erfreut darüber, dass „mit der Verbundlichung das finanzielle Damoklesschwert von über 20 Millionen Gesamtbaukosten, das über diesem Projekt schwebte, beiseitegeschoben ist“.

Quelle:NÖN Online: http://www.noen.at/moedling/guntramsdorf-eroeffnung-borg-schule-mit-weitblick/43.467.370

sowie http://www.noen.at/moedling/guntramsdorf-der-bund-uebernimmt-oberstufenrealgymnasium/36.437.365