Hundeauslaufzone Guntramsdorf

18. November 2019, Guntramsdorf
Tamara Meissnitzer (Bericht, Bilder)

Seit knapp 4 Monaten hat Guntramsdorf eine eigene Hundeauslaufzone. Das Projekt wurde ja schon vor etwa zwei Jahren erstmals angedacht, aber auch in Guntramsdorf braucht gut Ding seine Weile.

Ich habe schon damals einen Beitrag zu den Errichtungsplänen geschrieben und vor allem die Tatsache kritisiert, dass keine ordentliche Bedarfserhebung unter den Guntramsdorfer Hundebesitzern gemacht wurde. Andererseits muss ich aus heutiger Sicht auch sagen, dass so eine Bedarfserhebung natürlich immer nur eine Momentaufnahme sein kann und sich Bedürfnisse mit der Zeit auch ändern können.

So auch in meinem Fall. Vor zwei Jahren hatte ich eine damals „halbwüchsige“ Junghündin, die sich inzwischen zu einer souveränen und gut erzogenen jungen Dame entwickelt hat, auch wenn ab und zu noch die Pferde mit ihr durchgehen. Vor einer Woche ist allerdings eine Notnase bei uns eingezogen, ein 14 Monate alter Rüde, der noch nicht gut genug abrufbar ist, um mit ihm, so wie mit der Hündin, problemlos im Freilauf spazieren zu gehen.

Deshalb haben wir gestern erstmals die Hundeauslaufzone Guntramsdorf getestet. Ich bin ohne allzu große Erwartungen aus Neu-Guntramsdorf „hinauf“ in die Kammerringstrasse gefahren und muss ehrlich zugeben, dass ich sehr beeindruckt vor allem von der Weitläufigkeit des Geländes bin.

Unser Neuzugang konnte sich endlich mal wieder nach Herzenslust austoben, denn die Zone ist wirklich groß genug auch für zwei große Hunde.

Allerdings muss ich leider auch anmerken, dass wir an mehreren Stellen Hinterlassenschaften von Vorbesuchern gefunden haben, und das muss nirgends, aber gerade in einer Hundeauslaufzone wirklich nicht sein.

Deswegen auch an dieser Stelle der Appell an alle Nutzer der Zone: bitte haltet sie sauber!

Das kann wirklich nicht zuviel verlangt sein! Es gibt ausreichend Sackerlspender am Gelände, auch Mülltonnen. Auch bei der Sitzgelegenheit sind Zigarettenstummel am Boden gelegen. Wenige Schritte weiter ist ein Ascher. Da kann es sich wirklich nur um Bequemlichkeit handeln!

Zuletzt ein großes Dankeschön an alle, die an der Realisierung des Projektes beteiligt waren – an jene, die die Idee hatten, nicht locker ließen und dran blieben. An den Gemeinderat, der die Umsetzung beschlossen hat und natürlich auch an jene, die Hand angelegt und die baulichen Massnahmen vollendet haben.

Wir werden die Zone wahrscheinlich/hoffentlich nicht allzu lange nützen „müssen“, aber wir sind sehr froh, sie zur Verfügung zu haben.

 

18. November 2019, Guntramsdorf
Tamara Meissnitzer (Bericht, Bilder)