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GUNTRAMSDORF ZENTRUM VERKEHRSINFO

40er ZONE SEIT JUNI AKTIV

Der Beschluss zum 40er im erweiterten Ortszentrum wurde im Dezember gefasst, die Verkehrsschilder bereits aufgestellt und teilweise auf Strassen ein 40er Hinweis aufgemalt. Infrastrukturgemeinderat Manfred Biegler und Verkehrsgemeinderat Philipp Steinriegler setzten das um, was über Wochen und Monate im Bauausschuss erarbeitet wurde. Aus den Erfahrungen werde das Verkehrskonzept weiterentwickelt werden. Zurzeit lauft in sozialen Medien eine aufgeregte Diskussion über die Geschwindigkeitsbegrenzung und deren Wirkungsbereiche.

 

VERKEHRSTHEMA HAUPTSTRASSE REGT WEITER AUF

„Das Thema Verkehr berührt fast alle Guntramsdorfer und jeder hat eine eigene Meinung. Jeder setzt andere Schwerpunkte. Für einen Verkehrspolitiker ist es schier unmöglich, es jedem recht zu machen. Mit größter Sorgfalt und unter Beiziehung von anerkannten Experten wurde die bestmögliche Lösung für die Mehrheit der Guntramsdorfer gefunden“, erklärt Verkehrsgemeinderat Philipp Steinriegler die schwierigen Voraussetzungen. Mit den ersten Planungen wurde die Firma Kosaplaner, bei der Ing. Johannes Pflaum, Abteilungsleiter Tiefbau federführend ist, beauftragt: Pflaum lieferte nun erste Vorschläge und Konzepte wobei er vor allem die Engstelle im Bereich Habacht und eine Machbarkeitsstudie eines Kreisverkehrs im Kreuzungsbereich am Tabor hervorhebt.

LÖSUNGSANSÄTZE SIND GEFRAGT

Lösungsansätze sieht der Experte unter anderem in „einer Überarbeitung der Linienführung und Änderungen der Anordnung der Stellplätze. Ing Pflaum erklärt: “Dadurch kann der Kurvenradius im Bereich Habacht vergrößert werden. Durch die Errichtung einer Grünfläche können wir den Engstellenbereich absichern. Die Vergrößerung der Breite der Fahrbahn auf 6m ermöglicht einen Begegnungsverkehr von Bussen um LKW. Dadurch ist eine deutliche Reduktion der Staubildung in diesem Bereich zu erwarten.“

ZUKUNFTSPROJEKT KREISVERKEHR AM TABOR

Im Kreuzungsbereich am Tabor wurde bereits in der umfassenden Verkehrsuntersuchung der TU Wien ein Kreisverkehr zur Lösung der Verkehrsproblematik vorgeschlagen. Nach näherer Überprüfung der Situation erschien der Kreisverkehr vor allem auch zur Reduktion der Geschwindigkeit in dem Kreuzungsbereich sinnvoll.
gfG Steinriegler und der Experte Pflaum sind sich einig: „Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Umgestaltung mit der Umsetzung einer 40km/h Zone im Ortskern von Guntramsdorf zu einer deutlichen Verbesserung der Verkehrssituation führen wird.“

PROJEKT ABER NOCH IN PLANUNG

Diverse technische Details und finanzielle Aspekte müssen noch besprochen werden, eine Abstimmung im Gemeinderat steht auch noch aus, aber das Grundkonzept wird vor allem eines bedeuten: die Hauptstraße wird nun sicherer werden. Beitragen wird dazu auch ein Schutzweg über die Hauptstraße in der Höhe des Rathauses. Diese Maßnahme wird den Schülern, die in Richtung ORG und NMS unterwegs sind, mehr Sicherheit beim Überqueren der Straße geben.

PARKPLÄTZE UND WIRTSCHAFT

„Parkplätze sind vor allem für unsere Wirtschaft und deren Kunden wichtig. Bis auf fünf werden alle Parkplätze vorhanden bleiben.“ beruhigt gfGR Steinriegler, zuständiger Verkehrsgemeinderat die Wirtschaftstreibenden der Hauptstraße. Überzeugt stellen Johannes Pflaum und Philipp Steinriegler fest: „Mit diesen Umbaumaßnahmen wird ein wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung gesetzt den Guntramsdorf Verkehr in sichere Bahnen zu lenken. Fakt ist aber auch: es gibt noch einiges zu tun, aber es ist der erste langersehnte wichtige Schritt Guntramsdorfs Verkehr so gut als möglich in den Griff zu bekommen.“