TOPOTHEK GUNTRAMSDORF

GUNTRAMSDORF DIGITALISIERT

Der gebürtige Waldviertler Josef Koppensteiner digitalisiert die Geschichte des Ortes und begeistert Schüler für historische Stätten.

Josef Koppensteiner, Obmann des Guntramsdorfer Heimatmuseums und Betreuer der seit zwei Jahren existierenden Topothek, dem Online-Archiv der Gemeinde, ist gebürtiger Waldviertler. „Als wir 1990 in den Ort gezogen sind, wollte ich wissen, wie es hier früher ausgesehen hat, wie die Arbeitswelt damals funktioniert hat und welche Bedeutung historische Plätze wie die Kirche oder der Kühnhof haben“, erzählt der pensionierte EDV-Techniker.

Historische Zusammenhänge haben den 63-Jährigen schon sein ganzes Leben lang interessiert. Nun will er sein Wissen und seine Begeisterung an andere weitergeben: „Ich möchte speziell die jüngere Generation für die Geschichte unseres Ortes interessieren. Jedes Jahr haben wir die Schüler der dritten Klasse Volksschule zu Besuch im Heimatmuseum. Durch einen Ortsrundgang versuche ich einen Bezug zu bekannten Plätzen wie der Pestsäule, dem Barockpavillon oder dem Wiener Neustädter Kanal herzustellen.“ Die jungen Menschen bekommen so einen stärkeren Bezug zu den Wurzeln ihres Heimatortes.

Die ehrenamtliche Arbeit nutzt Koppensteiner, der verheiratet ist und zwei erwachsene Söhne hat, dazu, um gesellschaftliche Kontakte zu pflegen: „Ich bin sehr gerne unter Menschen und möchte über die ehrenamtliche Arbeit meinen Teil zum besseren Zusammenhalt der Gesellschaft beitragen.“


screenshot: topothek Guntramsdorf

Topothek ist „das perfekte Instrument“

Das elektronische Ortsarchiv Topothek hat Koppensteiner aus den Beständen des Heimatmuseums aufgebaut. Im Schnitt beschäftigt er sich vier Stunden pro Woche damit, alte Bilder und Darstellungen zeitgeschichtlich einzuordnen und für die Allgemeinheit abrufbar zu machen. „Die Topothek ist das perfekte Instrument, um die Geschichte unseres Ortes für eine breite Masse elektronisch zugänglich zu machen“, ist Koppensteiner überzeugt.

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